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 Und die Gewinner sind...




Um 14 Uhr war es endlich so weit. Die Memory-Sticks waren geschrieben, die Akkus geladen und das gesamte Team stand um das Hauptspielfeld.

 

Und pünktlich kam es zum Anstoß. Das Spiel wurde von Ingo Dahm, einem unserer wissenschaftlichen Mitarbeiter, moderiert, der es herrvorragend verstand die Massen auf unsere Seite zu ziehen.

 

Das Spiel war sehr spannend. Nach kurzer Zeit ging Berlin mit 1:0 in Führung. Aber wir konnten mithalten, so dass es zur Halbzeit 2:1 für die Microsoft Hellhounds stand.

 

Auch in der zweiten Halbzeit ging es abwechslungsreich weiter und die Berliner schafften es, ein weiteres Tor zu erzielen. Aber auch unsere Roboter waren nicht untätig. Sie schossen 2 weitere Tore zum 4:2 Endstand.

 

Damit haben wir das Finale gewonnen und dürfen uns nun "Meister" nenen ;)

 

Finale ATH - MSH - 1. Halbzeit (hohe Qualität) (149 M)

Finale ATH - MSH - 1. Halbzeit (normale Qualität) (36 M)

Finale ATH - MSH - 2. Halbzeit (hohe Qualität) (119 M)

Finale ATH - MSH - 2. Halbzeit (normale Qualität) (28 M)

 

Links:

Aibo-Team Humboldt

 






 Sonntag: Finalgegner steht fest !


In dem Halbfinalspiel, "Aibo Team Humboldt" gegen "Darmstadt Dribbling Dackels" wurde entschieden, gegen welche Mannschaft wir im Finale antreten werden.

 

Es war ein sehr spannendes Spiel mit vielen Ballwechseln und Torchancen für beide Mannschaften. In der ersten Halbzeit fiel eine besondere Angriffstechnik der Berliner auf: Sie packten den Ball und schoben ihn in Richtung Tor. Dieses Packen und Schieben wurde dann mehrmals hintereinander ausgeführt, so dass der Striker den Ball regelrecht ins Tor schob. Dieser Methode verdanken die Berliner übrigens auch ihr erstes Tor.

 

Auch die Darmstädter legten so einige Stärken an den Tag. Es kam öfter mal vor, dass der Striker kurz vor der Torlinie der Berliner den Ball hervorragend geschnappt hat, d.h. vor dem Aus bewahrt hatte, diesen dann sehr gut vor das Tor positionierte und schoss. Nur wurden diese Bälle meistens vom Goalie der Berliner gehalten oder verfehlten knapp das Tor.

 

So wechselten sich Darmstadt und Berlin mit dem Angreifen ab. Letztendlich, zum Ende der ersten Halbzeit, hatte Berlin dann zwei Tore gemacht und Darmstadt eins. Darmstadts Tor kam vor allem durch Mithilfe des Defenders der Berliner zustande. Um eine heikle Situation zu klären, kickte der Defender den Ball aus dem Getümmel, welches sich vor dem Tor abspielte. Dabei positionierte er den Ball direkt vor die Schnauze des Darmstädter Strikers, der dann direkt in das leere Feld des Tores schießen konnte.

 

In der zweiten Halbzeit beförderte Berlin mit dem Anstoß den Ball ganz weit ins gegnerische Feld. Berlins Striker zog nach und versuchte wieder durch Schnappen und Schieben den Ball ins Tor zu rollen, wobei er allerdings durch den aus dem Tor tretenden Torwart aufgehalten wurde. Mit dem Defender von Darmstadt, der dann noch dazu kam entwickelte sich wieder ein Getümmel vor dem Tor, wobei der Ball durch die Spieler in Richtung Tor geschoben wurde. Der Striker setzte sich durch und schoss den Ball in Tor.

 

Bis zum Ende des Spiels gab es weitere Torchancen, wobei keine erfolgreich war. Berlin gewann das Spiel mit 3:1 und ist damit also unser Gegner im Finale, das auf jeden Fall verspricht, spannend zu werden.

 



 Sonntag: Finale wir kommen !


Um 09.38 Uhr wurde mit kleiner Verzögerung das Halbfinale angepfiffen: wir spielen gegen die Bremen Byters.

 

Nach Torchancen auf beiden Seiten fiel recht schnell das erste Tor für uns. Auch das Ballhandling an den Außenlinien wurde so verbessert, dass wir Bälle vom Rand wieder ins Spiel bringen konnten.

 

Beim Zweiten Tor für uns wurden wir schließlich vom gegnerischen Torwart unterstützt, der den Ball, den wir nur bis zur Torlinie gepusht hatten, beim Rückwärtsgehen ins Tor schob.

 

Kurz darauf konnte Bremen aus einem Tumult vor unserem Tor punkten, als unser Torwart noch auf der anderen Seite des Tores stand. Aber auch das dritte Tor von uns ließ nicht lange auf sich warten und wir bekamen wieder Unterstützung vom Bremer Torwart, der den Ball diesesmal aber mit seinem Kopf über die Linie schob. Mit 3:1 ging es in die Halbzeitpause!

 

In der zweiten Halbzeit sollte sich nichts mehr am Torverhältniss ändern, dafür gab es etwas Durcheinander. So wurde, als der Ball in der gegnerischen Hälfte war und unser Torwart vom Bremer Stürmer bedrängt wurde, nicht etwa der Bremer wegen Goaliepushing entfernt, sonder unser Torwart. Zwischendurch rollte ein zweiter, kleinerer Ball längs übers Feld, der bei der Small Size League vom Nachbarfeld ins Seitenaus gegangen war. Somit spielen wir um 14.00 Uhr wir im Finale!

 

Halbfinale BB (rot) - MSH (blau) - 1. Halbzeit, hohe Qualität (98 M)

Halbfinale BB (rot) - MSH (blau) - 1. Halbzeit, normale Qualität (24 M)

Halbfinale BB (rot) - MSH (blau) - 2. Halbzeit, hohe Qualität (84 M)

Halbfinale BB (rot) - MSH (blau) - 2. Halbzeit, normale Qualität (20 M)

 

 



 Samstag: Viertelfinale und Videos


Früh am Morgen machte sich ein kleines Grüppchen auf den Weg zum Heinz Nixdorf Museums Forum, um die Spiele der Hoffnungsrunde zu verfolgen. Besonderer Dank gilt Markus und und Michael, die sich schon um 09.00 Uhr in sportlicher Weise als Hilfsschiedsrichter betätigten. Gegen die beiden Teams SPQR-Sicilia und Dutch AIBO Team hatte das Team Chaos keine Chance, lediglich ein Eigentor der Holländer verhinderte, dass sie ganz torlos ausgingen. Im Anschluss gab es dann eine Premiere in der Humanoid League: Das erste Spiel zwischen zwei Manschaften mit jeweils vier umgebauten Spielzeugrobotern, die zwar viel rülpsten und blökten, aber zumindest in der ersten Halbzeit keine Tore schossen.



Um kurz nach zwölf wurde das Viertelfinale mit dem Spiel ATH gegen Hamburg Dog Bots eröffnet bei dem die Berliner mit 4:0 siegreich vom Platz traten. Als nächstes war auch schon unser Spiel gegen "Les 3 Mousquetaires" an der Reihe. Nach einer kurzen Einspielphase dominierten wir klar das Spiel, so dass sich der Ball überwiegend in der gegnerischen Hälfte befand. So erlangten wir schon in der ersten Halbzeit ein 5:0 , welches wir in der zweiten Halbzeit noch zu einem 9:0 ausbauen konnten. Trotz der sich ändernden Lichtbedingungen durch den Ausfall zweier Strahler in der zweiten Halbzeit verloren unsere Hunde nicht die Orientierung und konnten noch ein Tor erzielen. Wir sind im Halbfinale!!


In den folgenden Spielen wurden die beiden Aufsteiger der Hoffnungsrunde von den Bremern und Darmstädtern besiegt. Während Bremen ein deutliches 6:0 über SPQR erlangte reichte es bei den Darmstädtern trotz deutlicher Dominanz nur zu einem 2:1 über die Holländer.

 

Am Nachmittag stellten sich trotz fehlender offizieller Ankündigung vier Teams der Variable Lighting Challenge, aus der die Hamburg Dog Bots mit zwei Toren als Sieger hervorgingen, dicht gefolgt von den Microsoft Hellhounds (wir ;-)), ebenfalls mit zwei Toren, aber leider mit einer schlechtern Zeit. Anschließend demonstrierte Carsten dem interessierten Publikum unseren Ansatz zur Lokalisierung ohne Tore und Landmarken.




Am Abend feierten Veranstalter und Teilnehmer die German Open bei Bier, Pasta und Salat. Morgen früh um 09.30 Uhr sind wir schon wieder dran, gegen die Bremen Byters. Hoffentlich wird die Nacht nicht zu kurz..

 

Zur Überbrückung der Wartezeit gibt es schon mal ein Video von unserem Spiel gegen SPQR von gestern.

 

SPQR - Microsoft Hellhounds - 1. Halbzeit, hohe Qualität (88 M)

SPQR - Microsoft Hellhounds - 1. Halbzeit, normale Qualität (16.5 M)

SPQR - Microsoft Hellhounds - 2. Halbzeit, hohe Qualität (75 M)

SPQR - Microsoft Hellhounds - 2. Halbzeit, hohe Qualität (16.7 M)

 



 Freitag: Beginn der Spiele



So um kurz nach 9 Uhr trudelten die ersten MSH-Teammitglieder langsam und gemächlich ins Heinz-Nixdorf Museum ein, während sich so einige andere noch mal genüßlich im Bett drehten und sich in die himmlische rosa Bettdecke kuschelten. Das erste MSH-Spiel findet ja schließlich erst um 12 Uhr statt ;-). Mit einer kleinen Verzögerung startete schließlich das erste Spiel des Tages, "Aibo Team Humboldt" gegen "S.P.Q.R Sicilia". ATH dominierte das gesamte Spiel und erzielte ein 2:0. Bemerkenswert in dieser Partie waren die zum größten Teil außerhalb und nicht auf dem Feld stehenden Aibos aufgrund des ständigen "Leaving field", d.h. Aibos, die das Feld verlassen, werden für eine kurze Zeit aus dem Spiel genommen.

 

Im nächsten Spiel, "Dutch Aibo Team" gegen "Les 3 Mousquetaires", boten die holländischen den französischen Aibos regelrecht den Sieg an, in dem deren Goalie so gut wie nie im Tor stand. Wer nun glaubt, die Franzosen hätten nun zig-Tore geschossen, der irrt sich gewaltig. Die Striker der Franzosen behinderten sich fast jedes mal kurz vor dem schutzlosen Tor so dermaßen gegenseitig, dass sie den Ball letztendlich ins Aus schossen.



Da nun auch ein blindes Huhn mal ein Korn findet, schossen die franz. Aibos doch noch zwei Tore und gewannen das Spiel. Eine Steigerung dieser Goalie-Panne gibt es im Spiel danach, "Hamburg Dog Bots" gegen "Team Chaos". Da war es nicht nur der Goalie, der nicht wirklich mitspielte, sondern das ganze "Team Chaos". Die Aibos blieben in der gesamten ersten Halbzeit einfach in ihrer Startposition stehen und ließen ihren Gegner in Ruhe zwei Tore schießen. In der zweiten Halbzeit wurde dieser Fehler zwar behoben, zu einem Sieg hatte es aber nicht mehr gereicht. Das Endergebnis war 4:1 für Hamburg, wobei das eine Tor für das "Team Chaos" nur durch ein Eigentor seitens Hamburg zustande kam.



Schließlich waren endlich wir, die "Microsoft Hellhounds", an der Reihe. Unser Gegner ist das "Aibo Team Humboldt", der amtierende deutsche Meister. Es war ein sehr ausgewogenes Spiel. Unser Striker schoß bereits kurz nach dem Start gekonnt durch die Reihen der Defender das erste Tor, was die "ATH" leider gegen Ende der ersten Halbzeit aufholen konnten. In der zweiten Halbzeit lag "ATH" mit 2:1 vor, was unser Striker wiedermals mit einem gekonnten Schuß kurz vor dem Tor ausgleichen konnte. Wir haben ein Unentschieden mit dem Favoriten!! Was aber die Stimmung im Team angeht, da sind wir unschlagbar ;-).



Ohne jetzt großartig viel vorher über das Spiel zu erzählen, wird erst mal das phänomenale Ergebnis im Spiel "S.P.Q.R Sicilia" gegen "Microsoft Hellhounds" genannt: Wir haben 5:0 gewonnen! Die "S.P.Q.R Sicilia" Aibos sind nur einmal, und zwar direkt nach dem Start des Spieles, kurz in unseren Strafraum gestürmt, konnten aber nicht punkten. Den Rest des Spieles hatten wir klar in der Hand. Die Striker schossen ein Tor nach dem anderen, wobei das Letzte allerdings ein Eigentor von "S.P.Q.R Sicilia" war. Somit haben wir also unseren ersten Sieg errungen und sind durch das hervorragende Torverhältnis auch noch Gruppenbester geworden!

 

Alle Spiele kann man sich live im Internet anschauen. Mehr dazu auf der offiziellen Homepage der German Open



 Donnerstag: Der erste Tag


Gut ausgeschlafen und frisch gestärkt machten wir uns um kurz nach 9 Uhr wieder auf den Weg zum HNF. Dort angekommen erwarteten uns schon die ersten Dortmunder, die sich schon um 7.30 an der Uni getroffen haben um nach Paderborn zu fahren.

 

Schnell waren auch die restlichen 14 aus Dortmund angekommen, sodass wir nun unsere Endstärke von 20 Personen erreicht haben.



 Mittwoch : Auf zu den German Open



Früh am Morgen um 10 Uhr trafen wir uns unserem fast verlassenen Lehrstuhl. Alle anderen Mitarbeiter waren mit dem Umzug ins Roboterforschungs-Institut beschäftigt.

 

Wir bauten das Feld ab, packten unsere Roboter, unsere Rechner und unser Netzwerk-Equipment ein und machten uns mit erst mal 6 Personen auf den Weg nach Paderborn.

 

Angekommen im Heinz Nixdorf Museums-Forum sondierten wir erst einmal die Lage und bauten die Spielfelder auf.

 

Das Hauptfeld, auf dem alle Spiele stattfinden, befindet sich dieses Mal zentral in der Mitte des Auditoriums. Dadurch können auch viele Zuschauer unsere Spiele sehen.

 

Die Team-Area mit dem Spielfeld befindet sich allerdings in der 3. Etage. Der Platz dort war etwas knapp bemessen. Es standen nur 2 Tische und 4 Stühle zur Verfügung, es war aber kein Problem noch 2 weitere Tische von den Organisatoren zu bekommen. Somit standen genügend Plätze für die insgesamt 20 wissenschaftlichen Mitarbeiter und Studenten zur Verfügung.

 

Danach fuhren wir zum Hotel, das in einem Vorort von Paderborn gelegen, die nötige Ruhe zum Enspannen bietet.

 

Links :

German Open 2005

Spielregeln 2005


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